Dyskalkulie-Blog

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Eine LoBbY für kinder & Jugendliche mit Dyskalkulie

und Deren Eltern

das schattendasein der dyskalkulie-therapie

Während es sich etabliert hat, dass sich an den Volksschulen Spezialkräfte, nämlich Logopäd/-innen im Einzelsetting um Schüler/-innen mit Problemen im Sprachbereich kümmern und es immer mehr Schulsozialarbeitende in den Schulhäusern gibt, die sich sozialer Probleme annehmen, fristet die Dyskalkulie-Therapie ein Schattendasein. Rechenprobleme sollen z.B. im Kanton Zürich von den Heilpädagog/-innen, meist in den Klassen oder zumindest im Gruppensetting aufgefangen werden. Pro Klasse stehen in der Regel drei Lektionen zur Verfügung. Damit sollen aber auch noch alle anderen Lernprobleme von Kindern, wie sich diese z.B. bei Autismus oder AD(H)S zeigen, abgedeckt werden. Einiges lässt sich in den Schulen zur Verminderung von Rechenproblemen tun, das ist wirklich toll. Eine Dyskalkulie lässt sich aber nicht im Klassenverband bewältigen. Dafür ist eine auf das Kind abgestimmte, individuelle Dyskalkulie-Therapie im Einzelsetting zwingend, denn je nachdem, wo genau die Schwierigkeiten liegen, braucht es andere Vorgehensweise.


8. April 2021, Doris Degen

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